Gartentherapie

Gast mit Betreuerin bei Gartenarbeit

Diese Sinnesgärten bieten Raum für die so genannte „Gartentherapie", mit Hilfe derer, geschultes Personal den Senioren Sinneseindrücke bieten, das Gehirn trainieren und somit den Krankheitsverlauf der Demenz positiv beeinflussen kann.


Selbst Demenzkranke im fortgeschrittenen Stadium, die keine Erinnerung mehr an ihre eigenen Familienmitglieder haben, fühlen sich geborgen und sicher in der Natur. Die in manchen Phasen der Krankheit auftretende Unruhe wird deutlich gemildert, weil ein Garten für jeden Menschen einen so nachhaltigen Wiedererkennungswert besitzt, dass Ängste abgebaut werden und mehr Ruhe einkehrt.

 

Zitat einer Altenpflegerin: „Wenn nichts mehr geht, gehe ich in den Garten".


Hochbeete sind so angelegt, dass die Gäste die Pflanzen (vorwiegend Kräuter) fühlen, schmecken und riechen können. Auf Wunsch können die Gäste auch bei der Pflege aktiv einbezogen werden, da eine angenehme Arbeitshöhe gegeben ist.