Geschichte

1343

Das Hospital zum Heiligen Geist in Radolfzell blickt auf eine 650-jährige Geschichte zurück. Die älteste Urkunde, welche die Existenz eines Spitals bezeugt, wurde am, 21. April 1343 in Radolfzell ausgestellt.

1905

Das Heilig-Geist-Spital wurde erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts als Krankenhaus genutzt. Mit dem Neubau des Krankenhauses auf der Mettnau in den Jahren 1905 / 06 erfolgte dann eine Trennung von der Krankenhausbehandlung zur Altenpflege.

1950

Das Altersheim sowie das Krankenhaus wurden bis zum Jahr 1950 von den „Barmherzigen Schwestern vom Orden der Vincentinerinnen“ betreut. Nicht nur Küche und Waschküche wurde von ihnen geleitet, sie waren auch in den Therapiebereichen tätig. 1950 lösten „Kreuzschwestern“ aus Hegne die Vincentinerinnen im Krankenhaus ab. Im Altenheim waren sie dagegen noch bis 1976 tätig und wurden dann durch freie Pflegekräfte ersetzt.

1978

In den Jahren 1978-1992 wurde das Heilig-Geist-Spital in zwei Bauabschnitten um zwei Gebäude erweitert und zusätzlich der denkmalgeschützte Teil komplett saniert. In diesem Alten- und Pflegeheim befinden sich heute 102 Heimplätze.

2008

In ihrer Verantwortung für die pflegebedürftigen und hochbetagten Bürger ihrer Stadt und deren pflegenden Angehörigen haben die Stiftungsräte sich 2008 dafür entschieden, zusätzlich zur stationären Pflege eine Tagespflege anzubieten. Seit März 2008 bietet das angrenzende Wohnhaus in der Seestr. 44 alle Voraussetzungen, um 12 Tagesgäste optimal zu betreuen.

Gebäude der Tagespflege von vorne

Die ebenfalls historische Ansicht des Hauses konnte auch nach dem Umbau erhalten bleiben, es fügt sich damit gut an das durch einen Innenhof getrennte historische Heilig-Geist-Hospital an. Der Innenausbau und der Ausbau nach hinten wurden nach den neuesten Erkenntnissen in der Tagesbetreuung umgesetzt. Es entstand so eine harmonische, ansprechende Umgebung für dieTagespflegegäste.

Die Außenanlage als Innenhof zwischen historischen Heilig-Geist-Spital und der neuen Tagespflege ist ein idealer geschützter Bereich für Tagespflegegäste. Ein Sinnesgarten ermöglicht ein vielfältiges Erleben: Sehen, riechen, schmecken und fühlen und nicht zuletzt bietet er die ideale Grundlage für den bei vielen an Demenz Erkrankten ausgeprägten Bewegungsdrang.